Rechtsbehelf gegen Pfändungs- und Einziehungsverfügung
- Einwurf Einschreiben -
An die:
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Vertreten durch: __________
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I. Einspruch
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit lege ich gegen die Pfändungs- und Einziehungsverfügung vom __________ vollumfänglich frist- und formgerecht Einspruch ein. Gleichzeitig beantrage ich die Aussetzung der Vollziehung und Aufhebung der Pfändungsmaßnahme mit sofortiger Wirkung ohne Sicherheitsleistung. Sofern ich nichts Gegenteiliges von Ihnen höre, gehe ich davon aus, dass Sie diesen Anträgen entsprechen.
II. Begründung
1. Die Pfändungs- und Einziehungsverfügung ist nicht frei von formellen und materiellen Fehlern. Insbesondere ist das Erfordernis der Bestimmtheit sowie der Grundsatz des rechtlichen Gehörs nicht hinreichend gewährt.
2. Darüber hinaus trage ich wie folgt vor: Der Unternehmung stehen monatlich Einkünfte in Höhe von __________ Euro zur Verfügung. Mit diesem Einkommen müssen sämtliche Betriebsausgaben wie Gehälter, Leasingraten, Geschäftsraummiete, Darlehenszahlungen und Strom etc. gezahlt werden.
Glaubhaftmachung: Monatlicher Einkommensnachweis der Unternehmung sowie Belege für weitere Ausgaben — Belege für Gehaltszahlungen, Belege für Mietverträge für Geschäftsräume, Belege für Leasingverträge, Belege für Darlehensverträge, Belege für Stromrechnungen.
Über Sparguthaben oder sonstiges Vermögen, auf welches kurzfristig zurückgegriffen werden könnte, verfügt die Unternehmung aktuell nicht. Die Unternehmung ist daher aktuell nicht in der Lage, die von Ihrem Haus geltend gemachte offene Forderung fristgerecht und durch eine Einmalzahlung bei Fortführung des Geschäftsbetriebs zu begleichen. In welcher Form innerhalb der nächsten Wochen weiteres Kapital der Unternehmung zugeführt wird, wird gegenwärtig geprüft.